Mittwoch, 20. Oktober 2010

Göttlicher Egoismus

Manchmal muss man sich eine "Gasse schlagen" oder die Ellenbogen ausfahren und sich durchsetzen. Da kam mir die Ellenbogengasse gerade recht. Die haben`s kapiert.  Klingt nicht gut, oder? Wie lautete nochmals das vornehmste Gebot? "Gott lieben und seinen Nächsten"? Genau. Da haben Ellenbogen keinen Platz. Egoismus ist nicht drin. Moment, das vornehmste Gebot hat noch einen kleinen Nachsatz: "Wie dich selbst"! Vor lauter Anständigkeit und christlicher Demut können wir vergessen uns selbst zu lieben. Das heißt aber auch im Umkehrschluss: Ich bin nicht in der Lage Gott oder meinen Nächsten zu lieben, wenn ich mich selbst nicht lieben kann. Vielleicht muss ich dazu meine Ellenbogen ausfahren und mich von einem aufgezwungenen "christlichen Anforderungsprofil"  freimachen. Die drastischen Worte des Nazareners "Wenn dich dein Auge zur Sünde verführt, reiß es aus", geben uns eine Ahnung davon, dass unsere Seele auf jeden Fall wichtiger ist als uns Körper. Unser "Sein" muss geschützt, beschützt werden. Niemand darf mein "Tun" zum Preis meines "Seins" einfordern. Liebe dich, damit du lieben kannst. Verteidige deine Liebe, wenn es sein muss , mit Ellenbogen. 


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Sonntag, 17. Oktober 2010

Farblos

Wir leben in einer Welt voller Farben. Manchmal übertreiben wir es ein wenig. Das Hemd, die Krawatte sind dann eher schrill. Der Lippenstift zu knallig, die Mode bereits von Morgen. Aber was soll’s. Viele Dinge in dieser Welt sind schlimm genug. Da brauchen wir nicht auch noch Farblosigkeit. Und dann laufen wir durch die Stadt und plötzlich steht vor uns ein Mann oder eine Frau, vollkommen farblos. Sie unterstreichen mit ihrem Äußeren genau das, was wir nicht sein wollen. Wir lachen und schmeißen vielleicht einen Euro in ihre Büchse. Der Clown und sein Gegenpart der Pirrot. Einer total bunt und lustig, der andere schwarz/ weiß und traurig mit aufgemalten Tränen. Gott will unsere Traurigkeit in Freude verwandeln oder unsere Farblosigkeit in Harmonie. Lassen wir ihn Hand anlegen, damit wir nicht zum Clown werden. Niemand kann sich der Sonne aussetzen ohne Farbe anzunehmen. Wir schmücken uns für den Tag. Doch die Farbe in unserem Leben kommt von Gott. Darum brauchen wir vielleicht mehr von Gottes Sonne in unserem Leben.


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Mittwoch, 6. Oktober 2010

Ohne Worte

Es war furchtbar, furchtbar komisch. Ich konnte nicht aufhören zu lachen. Und dann kam er auf mich zu. Ich saß in einem Broadway Theater, besser gesagt, ich war vor Lachen aus dem Sessel gerutscht. Und "Avner the Eccentric" war auf dem Weg zu mir. Dazu hatte er die Bühne verlassen, Blumen aus der Vase entfernt und das verbliebene Wasser sollte mir helfen, meinen Anfall zu überwinden. Jedes Mal wenn ich mir das Poster ansehe, muss ich lächeln. Mein Leben wurde um eine Erinnerung reicher gemacht. Ohne Worte. Diese hohe Kunst der Kommunikation ist etwas Besonderes. Gott ist so. Der große König David singt in einem seiner Lieder: "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme." Vielleicht sollten wir uns auch mehr Mühe geben einander ohne Worte zu berühren. Wie sagte Franz von Assisi: Predige, und wenn es sein muss, benutze Worte!






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Mittwoch, 29. September 2010

U-turn

Das Leben verläuft nicht immer gradlinig. Manche starten schlecht aber schaffen es dann irgendwie. Andere werden mit dem goldenen Löffel im Mund geboren aber ihr Leben ist Schrott. Alles kann sich drehen. Niemand muss in einer Sackgasse enden. Ein Weg mag zu Ende sein, aber das muss nicht das Ende sein. Alles was ich tun muss ist ein U-turn vornehmen. Das ist schmerzhaft. Man begegnet Menschen und wird wieder mit Situationen konfrontiert, mit denen man einmal auf dem Weg in die falsche Richtung war. Das ist demütigend. Doch darin liegt unsere Chance. Darauf scheint Gott zu warten, denn "er gibt dem Demütigen Gnade". Unverdiente Hilfe, nicht zu verdienende Zuwendung, das ist Gott. Er hält sich in Sackgassen auf und hat einen Vorliebe für Menschen, die umkehren. Während die einen mit Fingern zeigen und mit Worten spotten, deckt er menschliche Kälte mit einem Mantel der Liebe zu. Schon mal erlebt? Bisher immer allein umgekehrt? Nicht nötig. Du musst diesen Weg nicht alleine zurückgehen.




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First Supper Blog

geschrieben von: Hans J. Zimmermann

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Evangelisch katholisch...
So kann es was werden, wenn mal einer und hoffentlich...
Helmut Warnstedt (Gast) - 30. Mär, 16:49
seeeehr...
...lange nicht gelesen :)) wenn du möchtest, dann schreib...
tobiaskassuehlke - 28. Jan, 19:37
Skin
Gut das es Dich noch gibt. Danke!
Hans J. Zimmermann (Gast) - 27. Jan, 13:26

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