Mittwoch, 21. Juli 2010

Scherben

"Scherben bringen Glück!", sagt man. Tatsache ist jedoch, dass etwas kaputt gegangen ist. Natürlich kann man alles wegschmeißen, vergessen und etwas Neues suchen. Sozusagen einen Ersatz. Aber wenn es Menschen sind, wenn eine Beziehung kaputt geht, dann bleiben die Wunden. Dann verletzen wir uns immer wieder an den "Bruchstücken". Scherben des Zorns, der Bitterkeit, des Selbstmitleids oder der Trauer lassen unsere Seele bluten. Vergessen, betäuben, verdrängen? Was kann man machen? Geh in das Haus des Töpfers wie Jeremia (Buch Jeremia 18,2) es getan hat. Vielleicht hörst du, wie Jeremia, Gottes Stimme. Manchmal will der Töpfer etwas völlig Neues machen, manchmal nimmt er die Bruchstücke unseres Leben und macht aus den Zerbrochenen ein Fenster im Haus des Glaubens. Irgendjemand wird es sehen. Für ihn wirst der Zerbruch deines Lebens zum Zeichen der Liebe Gottes. Deine Tränen können die Saatkörner seiner Hoffnung werden. Geh in das Haus des Töpfers und warte.


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Sonntag, 18. Juli 2010

Wahrheit

Gespräch in einer Bar: "Was hat euch hierher verschlagen?" Meine beiden Gesprächspartner schauten verwirrt. Er Mexikaner, sie Amerikanerin. Wie erklärt man "Verschlagen"? Verirrt? Gestrandet? Aber sie waren weder verirrt und auch nicht gestrandet. Wahr ist, was der andere versteht. Und wenn er es nicht versteht? Ist es dann nicht wahr? Kommunikation ist der Versuch Informationen auszutauschen. Gott will mit mir reden. Was er sagt ist wahr. Manchmal verstehe ich ihn nicht. Manchmal glaube ich etwas verstanden zu haben und laufe los. Die Wahrheit ist ein großer Schuh. Wir passen vielleicht hinein, aber er/sie bleibt immer zu groß. Man kann sich für die Wahrheit entscheiden und doch fallen. Doch die Wahrheit richtet uns immer wieder auf, manchmal unter Tränen.






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Mittwoch, 14. Juli 2010

Angst machen gilt nicht

Jesus: "In der Welt habt ihr Angst!" Wer könnte da widersprechen? Angst ist ein Krebsgeschwür. Es verzehrt alles was Gesund ist. Es hat einen unstillbaren Hunger. Leckerbissen der Angst sind unsere Hoffnung, unser Glauben und unsere Freude. Angst kriecht auch in die Löcher, in denen wir uns verstecken wollen. Angst sagt: Zu spät.
Jesus sagt: Seid getröstet, ich habe die ultimative Angst überwunden. Vertrau mir! Es ist nicht mehr fünf vor zwölf. Christen dürfen keine Angstmacher sein. Lasst uns damit aufhören!




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Donnerstag, 8. Juli 2010

Gibt es etwas Schlimmeres?

Traditionelle Kneipen und Kirchen haben einiges gemeinsam. Stammtische. Sie sind markiert und wehe jemand ist anderer Meinung als der "Tisch". Jesus hat sich selten (nie?) an den Stammtisch gesetzt. Sein Platz war bei den Ausgegrenzten, über die andere nur herzogen. Die Unangepassten. Sein Ziel war es nicht sie anzupassen, sonder zu Gott hin zu lieben. An Stammtischen lebt die Oberflächlichkeit und das "Besser sein als...". Was lebe ich in der Kirche? Ich befürchte wir reden mehr das was falsch ist, anstatt das zu tun was richtig ist. Würde Jesus sich an unseren Stammtisch setzen? Ich bekenne, dass ich selbst zu oft am falschen Tisch gesessen habe.


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First Supper Blog

geschrieben von: Hans J. Zimmermann

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Evangelisch katholisch...
So kann es was werden, wenn mal einer und hoffentlich...
Helmut Warnstedt (Gast) - 30. Mär, 16:49
seeeehr...
...lange nicht gelesen :)) wenn du möchtest, dann schreib...
tobiaskassuehlke - 28. Jan, 19:37
Skin
Gut das es Dich noch gibt. Danke!
Hans J. Zimmermann (Gast) - 27. Jan, 13:26

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