HÖLLE
Braucht der Mensch eigentlich noch die Hölle? Sieben Milliarden Menschen bevölkern unseren Planeten. Für einige scheint es das Paradies zu sein. Sie haben genug zu essen und ihre Zukunft, so glauben sie, ist gesichert. Gleichzeitig hungert der größte Teil der Weltbevölkerung und kämpft ums Überleben. Selbst in den sogenannten reichen Staaten des Westens geht es immer mehr Menschen schlecht. Zu viel Arbeit für immer weniger Lohn und scheinbar nicht genug Arbeit für alle. Da ist es kein Trost zu wissen, dass Reiche auch Probleme haben, krank und alt werden. Das letzte Hemd hat keine Taschen, auch das der Reichen und Wohlhabenden nicht. Dennoch nimmt es Lebensmut und Freude immer wieder in leere Tasche greifen zu müssen. Diese „Hölle“ ist scheinbar allgegenwärtig. Wie sieht es mit dem Himmel aus? Ist er die Aspirintablette für Menschen mit leeren Taschen? Der Trost eines trostlosen Lebens? Paulus beschreibt die Nachfolger Jesu als "die Armen, die viele reich machen!" Wenn der christliche Glaube nur den Himmel verspricht ist und bleibt die Hölle auf Erden. Wir sind jedoch aufgerufen den Himmel auf die Erde zu bringen. Irgendwo, irgendwie kann jeder von uns einen Beitrag dazu leisten. Nicht geliebt zu werden darf uns nicht aufhalten zu lieben. Arm zu sein sollte uns nicht daran hindern Barmherzig zu sein. Ach ja, ich erinnere mich. So sehr hat Gott geliebt, dass er selbst das Liebste gab um zu retten. Himmel ist also möglich.


first-supper - 7. Nov, 12:35